Unter den in Deutschland üblichen Zahlungsarten nimmt die Nachnahme eine Sonderstellung ein. Wir schauen uns die Zahlungsart im Hinblick auf Shopify an.

Shopify bietet deutschen Händlern mittlerweise so gut wie alle hier gängigen Zahlungsarten an:

  • PayPal
  • Kreditkarte (über Shopify Payments)
  • Rechnung (über Shopify Payments/Klarna)
  • Sofortüberweisung (über Shopify Payments/Klarna)
  • Lastschrift (über SEPAone oder Shopify Payments/Klarna)
  • giropay (über Mollie)

Was in dieser Aufstellung allerdings fehlt, ist die Nachnahme. Unter den Zahlungsarten nimmt die Nachnahme eine Sonderstellung ein.

Zum einen ist die Nachnahme eigentlich eine kombinierte Zahlungs- und Versandart, denn sie ist ein Service der verschiedenen Versandanbieter wie Deutsche Post, DPD, UPS, usw. Zum anderen kassiert der Versanddienstleister bei Lieferung den Rechnungsbetrag vom Kunden und berechnet für diesen Service von Ihnen als Händler eine Gebühr. Und diese wollen Sie natürlich auf den Kunden abwälzen. Hier wird es im Zusammenspiel mit Shopify leider schwierig.

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Keine zahlungsartabhängige Gebühren

In Shopify ist es zum einen nicht möglich, in Abhängigkeit von der vom Kunden gewählten Zahlungsart Gebühren zu erheben. Als einziger Umweg bliebe also, einen Versandtarif „Nachnahme“ zu definieren, dessen Preis Sie inkl. der auf den Kunden umzulegenden Nachnahmegebühr festlegen könnten.

Das Problem hierbei: Der Kunde muss ja trotzdem eine Zahlungsart wählen, Sie müssten also trotzdem eine Zahlungsart „Nachnahme“ einrichten. Aber der Kunde könnte dann trotzdem unabhängig davon einen anderen Versandtarif (ohne den Nachnahme-Zuschlag) wählen. Denn es gibt keine Möglichkeit, die angebotenen Versandtarife in Abhängigkeit von der gewählten Zahlungsart zu ändern, um bei Auswahl der Zahlungsart „Nachnahme“ also alle Versandtarife außer „Nachnahme“ auszublenden.

Fazit

Zusammengefasst heißt das, dass es für die Erhebung der Nachnahmegebühr (oder jeder anderen zahlungsartabhängigen Gebühr) für Shopify Shops leider keine saubere Lösung gibt. Es bleibt Ihnen nur, diese Zahlungsart entweder nicht anzubieten oder die dafür anfallenden Gebühren selbst zu tragen.

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