Seit Anfang September ist Shopify Payments in Deutschland verfügbar. Wir schauen uns die integrierte Zahlungslösung im Detail an.

Lange Zeit war Shopify Payments englischsprachigen Ländern wie USA, Kanada, UK, Australien und einigen anderen vorbehalten. Seit September 2018 ist Shopify Payments nun auch für in Deutschland ansässige Shops nutzbar. Aber was ist Shopify Payments eigentlich?

Mehrere Zahlungsarten unter einem Dach

Lernify

Shopify Payments ist Shopifys eigene Zahlungslösung, die ursprünglich erstmal nur eine Alternative zu Anbietern von Kreditkartenzahlungen wie Wirecard, Stripe, etc. ist bzw. war. Denn als Shopify Payments eingeführt wurde, waren über diese Zahlungsart zunächst nur Kreditkartenzahlungen möglich. Mittlerweile versammelt Shopify Payments aber auch weitere Zahlungsarten unter seinem Dach, in Deutschland z. Zt. erstmal nur SOFORT (vormals Sofortüberweisung).

Shopify Payments ist also eine Art All-in-One-Lösung für mehrere Zahlungsarten. Der Vorteil für Sie als Shopbetreiber: Sie registrieren sich lediglich einmal für Shopify Payments und können dann alle enthaltenen Zahlungsarten in Ihrem Shop nutzen. Dabei profitieren Sie außerdem von niedrigeren Gebühren.

Gebühren

Wenn Sie Shopify Payments in Ihrem Shop aktivieren, erlässt Shopify Ihnen für alle über Shopify Payments abgewickelten Transaktionen die Transaktionsgebühren. Shopify erhebt stattdessen für Shopify Payments selbst Gebühren abhängig vom genutzten Zahlungsmittel und dem Tarif Ihres Shops. Für Kreditkartenzahlungen sind das in einem Basic Shopify Shop z. B. 2,4 % + 0,25 €, für SOFORT sind es 1,4 % + 0,25 €. Im direkten Vergleich: Ohne Shopify Payments zahlen Sie z. B. bei Stripe für europäische Kreditkartenzahlungen 1,4 % + 0,25 € zzgl. 2 % Shopify Transaktionsgebühr.

Akzeptieren von Zahlungen in mehreren Währungen

Für größere Shops, die europa- oder weltweit verkaufen, ist Shopify Payments besonders interessant: Wenn Sie Shopify Plus nutzen, können Sie Shopify Payments so konfigurieren, dass Kunden in ihrer jeweiligen Landeswährung bezahlen können. Dabei können Sie sogar festlegen, dass Beträge gerundet werden, z. B. auf den nächsten vollen US Dollar. In Kombination mit einem Währungsumschalter erhält man so einen wirklich international aufgestellten Shop.

Ausblick

Bislang sind in Deutschland wie oben erwähnt über Shopify Payments nur Zahlungen per Kreditkarte und SOFORT möglich, die Zahlung auf Rechnung über Klarna steht schon in den Startlöchern. Weitere in Deutschland übliche und beliebte Zahlungsarten werden sicher bald folgen. Die Integration von giropay hat Shopify bereits auf seiner 2018er Unite-Konferenz angekündigt. Und da hinter Shopify Payments Stripe für die technische Abwicklung der Zahlungen sorgt, können wir wohl davon ausgehen, dass früher oder später weitere von Stripe unterstützte Zahlungsarten wie z. B. SEPA-Lastschrift folgen werden.

Im Zusammenhang mit Shopify Pay ergibt sich ein weiteres interessantes Szenario: Denn bei Shopify Pay speichert Shopify die Zahlungsinformationen von Kunden und könnte damit zukünftig auch ohne zusätzlichen Anbieter wie ReCharge für Abonnementzahlungen genutzt werden. Im Zeitalter der „Subscription Economy“ ein sehr reizvoller Ausblick.

Ressourcen

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